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Seit 3000 Jahren ist die Kaper als Gewürz bekannt, bei den Ägyptern fand sie Erwähnung und zu Zeiten der alten Römer wurde sie häufig in der Küche eingesetzt.
Der Kapernstrauch wächst rund ums Mittelmeer sowohl wild als auch kultiviert. Vor allem aus Frankreich stammen die besten Sorten. Die Kaperngewächse (Capparidaceae) sind eine eigene Pflanzenfamilie. Der dornige Strauch wird bis 1,5 m hoch und ist, abgesehen vom Anspruch an warme Temperaturen, äußerst genügsam. Er wächst auf trockenem, steinigen Boden und benötigt relativ wenig Wasser. Im Sommer werden die dornigen Zweige von außergewöhnlichen, weiß- bis rosafarbenen Blüten geschmückt, die einen zarten, an Rosen erinnernden Duft verströmen. Doch halten diese Blüten nur wenige Stunden.
Geerntet werden jedoch die noch ungeöffneten
Blütenknospen vor Sonnenaufgang. Gleich nach der Ernte
werden sie gereinigt, in Essig, Salz, Salzlake oder Öl
eingelegt. Die fertigen Kapern riechen würzig, nehmen
aber auch ein wenig von dem Duft der Lake an. Für viele
Gerichte eigenen sich die in Salz eingelegten Kapern am besten,
da ihr Geschmack am geringsten beeinflußt wurde. Geschmacklich
werden sie oft als leicht scharf und herbwürzig empfunden.
Kapern halten sich in luftdicht verschlossenen Gläsern und
mit Lake bedeckt mindestens ein Jahr.Qualität und Preis der Kapern richten sich nach der Größe: je kleiner die Kaper, desto milder ist sie, und um so höher ist ihre Wertschätzung und ihr Preis.
- Gruesas ( über13mm)
- Fines (11-13 mm)
- Capottes (9-11 mm)
- Capucines (8-9 mm)
- Surfines (7-8 mm)
- Die kleinsten Kapern, die "Nonpareilles", sind die
wertvollsten unter den Kapern. Sie haben
einen Durchmesser von unter 7 mm.
Kapern dürfen nicht lange kochen, werden also immer erst kurz vor Schluß zur Speise gegeben. Sie finden Verwendung in Saucen und Remouladen ebenso wie bei Tartar und Salaten. Am bekanntesten ist ihr Einsatz zu Kalbfleischgerichten.











