| Auch Weihrauchkraut genannt. |
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Lateinisch: Englisch: Spanisch: Französisch: Italienisch: | Rosmarinus
officinalis Rosemary Rosemario Ecensier, Romarin Rosemarin |
Rosmarin hatte seit der Antike als Heilkraut fast Kultstatus. Die Römer und die Griechen flochten Kränze aus Rosmarin für ihre Götter, die Mönche des Mittelalters wollten die Pest mit diesem Kraut bekämpfen. Hunderte von medizinischen Verwendungsmöglichkeiten wurden in alten Kräuterbüchern erwähnt, bevor der Rosmarin endlich in die Küchen des Mittelmeerraumes Einzug hielt. Vor allem die Italiener nutzten ihn schon lange, bevor er nach Deutschland kam.
Rosmarin gehört zu den mythenumrankten Kräutern, so wurde in der römischen Mythologie einem Mädchen ewiges Leben gegeben, in dem es in die Blume Rosemarie verwandelt wurde. Orphelia knüpfte Hamlet einen Kranz, als Zeichen ihrer Treue. Auch in Deutschland wurde, lang bevor der Myrtenkranz in Mode kam, der Braut ein Rosmarinkranz gemacht. Die Griechen waren der Meinung, ihre Götter zogen einen Rosmarinkranz einem aus purem Gold vor. Auch in der Bibel ist er erwähnt. Die Liste der Sagen um ihn hat kein Ende.
Wohl auch ein Grund für die Zurückhaltung der Deutschen, bezüglich der Verwendung von Rosmarin, mag in seinem intensiven Geschmack liegen und daran, daß es nicht ganz einfach ist, die richtige Dosierung und Mitgarzeit zu finden. Leichter ist es da, auf fertige Kräutermischungen zurückzugreifen. Rosmarin ist Bestandteil der beliebten »Herbés de Provence« - der Kräuter der Provence, da er sich sehr gut mit den anderen Gewürzen ergänzt. Thymian, Bohnenkraut, Lavendel und Oregano sind Haupt-bestandteile dieser Mischung, welche jedoch häufig mit zerdrückten Lorbeerblättern, Fenchel und etwas geriebener Orangenschale angereichert wird.
Rosmarin gehört zur Familie der Lamiaceae,
der Lippenblütler. Die Pflanze ist
ein immergrüner Halbstrauch, der sich
buschig verzweigt. In südlichen Ländern
kann er bis zu zwei Meter hoch werden. Die
unterschiedlichsten Arten von Rosmarin zieren
und begrenzen Grundstücke im Süden.
Er ist sehr kälteempfindlich.Der klassische und in der Küche verwendete Rosmarin officinalis hat hellblau-violette Blüten, welche gegenständig an den Zweigspitzen wachsen. Zwischen Mai und Juli bilden sich duftende Blütenteppiche. Die Blätter sind steif, ledrig und ähnlich Tannennadeln, sie duften stark aromatisch und schmecken würzig-pikant. Verwenden Sie Blätter und Blüten von Rosmarin sparsam. Rosmarin läßt sich gut trocknen, und ist richtig gelagert, auch länger haltbar.
Das Gewürz paßt zu Fleisch und Wildfleischgerichten wie Kaninchen und Reh oder auch zu einfachen Schweinekoteletts. Außerdem kann Rosmarin auch eine Bereicherung für viele Gemüsezubereitungen sein und er läßt sich problemlos lange mitgaren.
Sehr angenehm ist auch ein aromatisches Öl, legen Sie einfach einige Rosmarinzweige hinein und vergessen es für eine Weile.
Die Heilkräfte von Rosmarin:
Rosmarin ist in Deutschland anerkannt als Heilkraut. Die Bestandteile von Rosmarin sind neben ätherischen Ölen Campher, Eukalyptol und Cineol. Er stärkt das Herz und wirkt blutzuckersenkend, wirkt positiv auf Depressionen und Apathie, nervöse Erschöpfung, auf manche Migräne und Kopfschmerzen und belebt außerdem einen schwachen Kreislauf.Rosmarinessenz kann äußerlich zur Linderung von Muskelschmerzen, bei Ischias, Nervenschmerzen, rheumatischen und arthritischen Schmerzen verwendet werden. Er hilft gegen Schuppen und bei kleineren Wunden.
- Rosmarintee: ein bis zwei Teelöffel des Krauts mit einer Tasse kochenden Wassers übergießen und etwa 10-15 Minuten in einem geschloßenen Gefäß ziehen lassen. Dreimal täglich eine Tasse trinken.











